Komponieren mit Apps?

Die Studierenden bekamen am ersten Tag die Aufgabe, in kleinen Gruppen eine Eigenkomposition anzufertigen. Die Apps konnten dabei frei gewählt werden. Die Ergebnisse sind hier (aufgenommen mit einem Smartphone während einer Probe am Mittwoch) zu sehen und zu hören. Es soll jedoch als Work-in-Progress betrachtet werden. Wir hatten also keine aufwendige Kameratechnik, sondern nutzten die Ressourcen, die uns zur Verfügung standen.

Die bei mir durch das Sehen des Videos auftauchenden Fragen sind u.a.:

  • Welche Motive gab es für die Auswahl der Apps? Geht es dabei eher um Sound oder um Spielweise?
  • Wie bewerten die Musizierenden die (eigene) Spielweise der Apps? Was verändert sich für den Musizierenden beim Spielen auf mobilen Digitalgeräten?
  • Wie verlief das Arbeiten in den Gruppen? Wie haben es die Gruppen geschafft, ein Musikstück zustande zu bekommen? Welche ästhetischen und gruppendynamischen Einflüsse gab es dabei?
  • Inwiefern sind Oberflächen, die beispielsweise Klaviertastaturen nachahmen, überhaupt geeignet, um darauf zu musizieren?

Ich freue mich auf Antworten.

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7 Gedanken zu “Komponieren mit Apps?

  1. klar geht es beim aussuchen der Apps um den Sound. Der Sound muss mich überzeugen, neugierig machen und mich animieren weitere Klänge zu erforschen.
    Dazu kommt auch eine logische und simple Bedienung mit vielen Möglichkeiten und wenigen Einschränkungen in den Tonarten. Das macht ne gute App aus, die interessant ist.

  2. Zur zweite Frage:
    das Spielen verändert sich mit dem üben. Am Anfang war ich eher zaghaft und hab mein Pad gestreichelt, aber mit der Zeit hab ich drauf rumgehämmert. Warum? Es hat den Sound beeinflusst !!! 😉

  3. zur dritten Frage:
    in der Gruppe war erst mal eine Zeit notwenig, in der jeder seine App testen konnte. Wichtig war dann ein Ende dieser Probierzeit zu finden und mit dem arbeiten anzufangen. Das war oft nicht so leicht. Aber dann ging alles recht schnell.
    Leider war es auch nicht so leicht ein passendes Lautstärkeverhältnis zu schaffen. Am Besten alle Apps gleich laut- oder doch nicht?
    Das Testen hat auch noch mal Zeit gekostet. Aber – hey- letztenendes war allet jut.
    😉

  4. letzte Frage:
    Klaviertastaturen sind ganz gut geeignet, um sich zu orientieren beim Melodiespiel. Mehr aber auch nicht. Oft sind die Tasten zu klein. Aber trotzdem sind die Apps eine gute Alternative zu teuren Insrumenten zu denen uns Studenten die Kohle fehlt. Fett klingen soll es trotzdem, das schaffen die Apps, also mache ich gerne Abstriche bei den nicht vorhandenen habtischen Erlebnissen. 😉

  5. au- ich hab erst jetzt deine Aufnahme oben gesehen.. schön wars !
    und unglaublich vielfältig im Sound.
    toll !
    shizzldizzl !!!! yeah !
    😉

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