Das Projekt hat mich geappt

Oder mit anderen Worten: Ich habe durch das Projekt Blut geappt.

Oder mit noch anderen Worten: Nach der Appe kommt die Flut.

Oder einen hab ich noch: Die Woche ist echt appgegangen – mehr davon

Der Mittwoch hat mich besonders geappt. Raus aus der BA, rein ins Hans-Ehlers-Gymnasium.

Fragen die noch beappt werden könnten:

– App welcher Altersgruppe könnten wir das machen?

– Wie gut müssen wir uns selbst mit der Technik, Spielweise usw.   auseinandersetzen, dass das Ganze nicht appkackt?

– Schaffen wir das allein oder sollten wir uns jemanden in den Applekahn holen, der uns unterstützt?

– Gibt es noch ein paar Liedertipps, um das Ganze zu Hause noch einmal appzuprobieren?

Hier noch ein paar Appheiten:

Der Applaus ging runter wie Öl.

App heute geh ich mit Appohrwürmern ins Bett.

Was bleibt sind drei geile Tage mit mehr als drei geilen Apps und mehr als drei Fragezeichen sowie die Frage, wer von euch mir hilft, die Fragen zu beappworten.

Und jetzt: App ins Bett

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Mittwoch, Könnt Ihr Noch?

Wo ist diese verdammte Schule? Vielleicht war ich einfach für einen Moment ein wenig unkonzentriert. Morgenmüdigkeit und kein Essen im Magen. Dummerweise war es der Moment, in dem ich mich am Rathaus Steglitz für einen der vielen Busse im baustellendurchzogenen Haltestellen-Wirrwarr entscheiden musste. Ich traf nicht die beste Wahl. Hätten meine verirrungserfahrenen Mitstudierenden nicht die Straße gesäumt, mein Orientierungssinn hätte mich nicht weiter als vor die großen Türen des riesigen Schulkomplexes gebracht.

Im zum Appmusiker_Innen-Proberaum umfunktionierten Musiksaal angekommen stürzte ich mitten ins Aufbau-Geschehen inklusive minutenlangem Jeder-braucht-einen-Platz-am-Mischpult-Kabelsalat. Dann ging’s los. Wiederholungen zum Warmwerden und Perfektionieren aller komponierten Stücke. Schließlich sollten wir in der großen Mittagspause mit einem digitalen Livekonzert den Schüler_Innen Lust auf Marcs AG „Mit AppMusik um die Welt“ machen. Haben wir sicher geschafft. Jetzt müssen sie sich nur noch hin trauen 🙂

Der Nachmittag stand ganz unter dem Motto „Lernen und Lehren“: Mit den bereits regelmäßig teilnehmenden Leuten der AG hatten wir unheimlich viel Spaß, ganz egal, ob wir gerade ihnen einen Song beibringen sollten oder sie uns ihre Eigenkomposition spielen ließen. Dass es weit weniger Ipads als Menschen gab, war sogar ein glücklicher Zufall, warum auch nicht zu zweit eine App bedienen und gemeinsam am Sound „rumschrauben“? Ich beneide euch, ihr an dieser Schule. Macht Musik!

Die drei Tage haben mir viel viel Spaß gemacht. Danke an Marc und besonderen Dank an meine Kommiliton_Innen. We rock!
…schissldissl…

Dienstag Krafttag

Marc hat uns Apps vorgestellt, die er für besonders interessant hält, anschließend konnten wir diese und andere Apps für uns ausprobieren. Ich habe wieder einmal festgestellt, dass ich kein besonders visueller Mensch bin. Apps, die Musik mit Formen und Farben verbinden und mit denen sich Töne und Klänge „malen“ lassen, sprechen mich kaum an. Vielleicht sogar überhaupt nicht. Ich kenne Menschen, die Töne in Farben wahrnehmen bzw. mit diesen verknüpfen. Stelle ich fest, dass ich solche in meiner Einrichtung habe, lasse ich mich vielleicht einmal mit ihrer Unterstützung darauf ein.
Die Wiederholung von Madness hat heute nicht so viel Spaß gemacht. Irgendwie haben wir den Sound nicht so schön hinbekommen. Das hat mich enttäuscht, weil ich mich nach gestern so darauf gefreut hatte, den Song wieder zu spielen.
Vielleicht war auch die Stimmung in der Gruppe heute nicht so entspannt. Der Tag gestern mit der abendlichen langen Präsentation der Medienprojekte war wohl einfach zu viel.
Als sich die beiden Gruppen gegenseitig den gestern komponierten beibringen sollten, fand ich bereits die Zeit für das Auffrischen und Absprechen der pädagogischen Methoden für die kommende Aufgabe in der eigenen Gruppe zu kurz. Dementsprechend war meinem Empfinden nach die Beibring-Phase zu hektisch und unstrukturiert. Hoffentlich arbeitet niemand so chaotisch in der jeweiligen Praxisstelle. Auch wenn das Ergebnis vorzeigbar und dem Aufgabenziel entsprechend war, ich hätte mir weniger Hektik und Lautstärke gewünscht.
Aus dieser Aufgabe heraus ergab sich für mich deutlich folgende Frage:
Gebe ich zu Beginn einer Einheit in meiner Einrichtung Freiheiten, auch eine andere app für die Umsetzung meiner/m vorgeschlagenen Melodie/Sound/Part zu wählen
Oder
Nutze ich die ersten Minuten um die von mir verwendete App zu erklären und gebe zeit, um diese auszuprobieren und zu kennenzulernen.

Übrigens möchte ich trotz geringer Begeisterung für die musikalischen Möglichkeiten der App „Rockmate“ diese einmal mit meinen jugendlichen ausprobieren. Die eineinhalb Stunden mit dieser App waren nämlich für mich gleichermaßen das frustrierendste und spannendste dieses Tages 🙂

Montag Starttag

Montag:
Wir haben heute erfolgreich versucht, Madness von Muse nur mit Apps nachzuspielen. Dazu wurden einige Spuren wie im Original interpretiert und einige improvisatorisch-explorativ neu gefunden.
In der zweiten Einheit haben wir in Gruppen gemeinsam einen eigenen Song mit selbst gewählten Apps komponiert. Interessante Gruppenstruktur.
Anstrengende Momente, vor allem aufgrund des konstanten Lärmpegels.
Das Seminar gibt mir neuen Ansporn, mich privat intensiver mit den musikalischen Möglichkeiten des iPads auseinander zu setzen.
Sich auftuende Fragen: Was macht man zum Thema App-Musik mit den Schülern? Welches pädagogische Ziel lässt sich verfolgen?

Das Projekt aus der Sicht eines Teilnehmers

DER erste Tag!

Der erste Tag fing ziemlich krass an, für einen ersten Tag!  Wir versuchten ein Lied zu covern.  Es war MADNESS von Muse. Ein geiles Lied. Es war aber wie ein Sprung ins kalte Wasser. Wobei wir bzw ich mich schnell an die kalte Temperaturen im Wasser gewöhnen konnte.So wurde in kurzer Zeit und einer Menge apps ein respektables Ergebnis produziert.Am Nachmittag ging es dann an die eigen Komposition! Wir teilten uns in zwei Gruppen auf, eine 6er und eine 5er, und roccten los. Nachdem einstudieren und vorspielen der Stücke brachten sich die Gruppen die Stücke gegenseitig bei. Eigentlich schon faszinierend für s erste Mal.  Was habe ich nun nachdem ersten Tag mitgenommen? – Leider kein Ipad,…aber eine Menge Wissen und viel zu viel von eigentlich recht wenig. Was man alles aus so einem kleinen Ding rausbekommt,welches vielleicht ein wenig größer ist, als ein Discman…erstaunlich.

Der zweite Tag

Nach einem kurzen Input über den Output verschiedener Apps,ging es ans Ausprobieren! Was kann das Ipad? Was können die Apps? Wo ist die Dubstep App? …. 45 Minuten dubstep und immer noch nicht genug! Nach der Pause ging es ans EINGEMACHTE oder das eigengemachte. Wir fanden uns in 3 Gruppen zusammen und studierten ein Lied ein. Gespielt wurde dies auf der app rockmate,eine app, die vier Leute auf engsten Raum ,ein Ipad, zusammenbrachte . Wir versuchten in the end von linken Park. Das Lied wurde schnell aufs Ipad umgesetzt,aber die Schwierigkeit war eher das rappen und der Gesang… Naja das Problem wurde einigermaßen gut geklärt.

Tag 3

Der Tag in der Schule.

Um die AG unseres Projektleiters zu unterstützen,wollten in einer großen Pause drei Lieder vortragen und somit Schüler anregen.Somit probten wir am Vormittag. Nach einigen kurzfristigen Feinheitsveränderung waren wir startklar. Lief eigentlich alles knorke. Am Nachmittag überlegten wir dann, welches Lied wir denn mit den Schülern üben könnten. Wir entschieden uns für Happy von mr pharrell williams. Im nachhinein eine sehr suboptimale Wahl,da in dem Lied viele of beats und komisch gespielte riffs sind. Im Endeffekt hatte ich das Schlagzeug und versuchte es nach sehr sehr sehr sehr sehr starken Anfangsproblemen, einem Jungen beizubringen.Doch manchmal muss man einfach nur pragmatisch denken und so brachte ich es dem Jungen auch bei… Pragmatisch mit ein Hand voll hurmorvoller Idiotie! Das war ein sehr cooles Erlebnis und Gefühl für uns beide (scheinbar) als wir es irgendwie geschafft hatten, uns durch diesen Song  zuwurschteln.

Im Endeffekt ein sehr geiles Projekt!  LEIDER ZU VIEL AUF EINMAL UND NICHT DAUERHAFT!  So eine Arbeitsgemeinschaft jede Woche mit Schülern und Studenten wäre echt der Burner! Wie auch immer, es war sehr zu empfehlen!

Mit freundlichen Grüßen von der Spinne aus der Nachbarschaft!

IMG_20140319_113314Jegliche Rechtschreibfehler sind bestimmt nur durch das Hochladen entstanden!